Mittwoch, 21. Juli 2010

Get drunk. 

Ich wollte mich schon immer mal alleine zu Hause betrinken.  Ich glaube ich habe das früher schonmal gemacht aber ich kann mich daran nicht mehr erinnern. Ich kann mich generell nurnoch sehr bruchstückhaft an Früher erinnern. 

Mein Abendbrot besteht heute also aus einer Schüssel Salat( Eisbergsalat, Tomaten, Gurken und ein leckeres Kräuterdressing), einer halben Flasche Rotkäppchen Rosé trocken, 4 gläsern Cola-Korn sowie zwei Kurzen Genever.

Mittlerweile werde ich leicht grobmotorisch, aus den Cola-Korn werden Korn-Cola.

Das Melt!  war wundeschön. Ich hatte wirklich Glück, noch ein Teil davon zu sein. Ich mache mir nur leider nichts aus Glück. Glück hat wohl jeder Hoschi mal. Wenn er trotz unnormalem Drogenkonsum einen Autounfall überlebt zum Beispiel. Passiert halt schätze ich. Aber das passiert halt auch meistens nur den Hoschis. Normale Leute, die ein geregeltes Leben haben, überleben meistens nicht. Sehr traurig eigentlich. Verleihen Drogen übermenschliche Kräfte oder zumindest übermenschlich viel Adrenalin? Keine Ahnung. 

Ich möchte gern "Was nützt die Liebe in Gedanken" und "Let the Right one in"  gucken. Muss ich mir die Tage unbedingt mal ausleihen.

Meine Selbstbeherrschung wird hoffentlich nicht im Suff versinken.

Als Nächstes werde ich eine Flasche Wermut köpfen.

Your's Truly, Wolfbeater.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Noch schnell eine weitere Sache über die ich mich doch sehr freue: ein paar schöne Dinge die ich auch einem Riesenflohmarkt in B: gekauft habe. 



                                     Ein Notizbuch mit weißen Seiten zum reinzeichnen.

 

Ich bin niemals wirklich glücklich. 

Es gibt eigentlich viele Sachen über die ich mich freuen könnte, aber mir fehlt immer ein Stück zum Glück.  

Ich bin für niemanden die wichtigste Person. Für niemanden der erste Gedanke wenn man aufwacht. Für niemanden die erste Person die man anruft wenn etwas passiert ist.  Ich bin für niemanden wirklich wichtig.                                                                                                    Ich bin die meiste Zeit allein.

Mittlerweile gewöhne ich mich daran enttäuscht zu werden. Menschen in die ich viel Zeit und Mühe investiert habe( und das auch sehr gerne), lassen mich im Stich. So wichtig wie sie für mich sind bin ich für sie nie. Anscheinend bin ich leicht austauschbar. Kein schöner Gedanke. Ich weiß nicht was ich falsch mache.  Ich bin kein Konversationsgenie und ich habe Schwierigkeiten Kontakte zu knüpfen bzw diese Aufrecht zu erhalten. Aber ich habe es verdient Zuwendung zu bekommen und Menschen um mich zu haben, denen ich etwas bedeute. Und die sich um mich kümmern.  

Ich brauche immer jemanden der mir sagt " Nun los, mach!", weil ich selber den ersten Schritt nicht hinbekomme.                                                                                                            Ich lerne nur sehr langsam aus den Dingen die mir passiert sind. Man lernt, sich einen Plan B zurechtzulegen, das mache ich jetzt auch erst seit kurzem. Allerdings auch nicht sehr effektiv.

Ich darf die Tür nicht wieder schließen. Ich muss aufnahmefähig für meine Umwelt bleiben. ich will nicht abstumpfen oder noch verbitterter werden. 

Jeden Tag eine kleine Sache. 

Heute: Ich habe meinen Koffer fürs Melt! gepackt, für das ich ganz verrückterweise am Monatg noch ein Ticket bekommen habe.  Das ist schon so eine Sache die wohl nicht jedem passiert. Warum also kann ich mich nicht freuen? 

Mein Koffer für's Melt!.